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  Forschungsforum 2015 –Mobilität und Wohnen

Das Forschungsforum – Mobilität für Alle 2015 war, wie auch schon im Jahr 2010, dem Thema “ Mobilität und Wohnen“ gewidmet.

Das Forschungsforum – Mobilität für Alle 2015 war dem Thema“ Mobilität und wohnen“ gewidmet. Die Veranstaltung hat Einblick in gesellschaftliche Trends gegeben, aktuelle Forschungsergebnisse präsentiert und aufgezeigt welche Veränderungen in den letzten 5 Jahren auf diesem Gebiet stattgefunden haben. Auch bei dieser Veranstaltung war es möglich hochkarätige, nationale und internationale ExpertInnen als Vortragende zu gewinnen.
Am Vormittag beleuchteten DI Stratil-Sauer (Stadt Wien), DI Hubert Rhomberg (Rhomberg Bau) und DI Katharina Bayer (einszueins) das Thema aus der Sicht der Stadt, der Bauträger und der NutzerInnen. Die ausgezeichneten Präsentationen wurden durch eine lebhafte Diskussionsrunde noch bereichert.
Am Nachmittag gab es zwei Themenschwerpunkte. Im ersten Teil - Innovative Strategien - spannte sich der Bogen von Mobilitätsverträgen, zu Parkraummanagement hin zu nachhaltigen Logistiklösungen, die auch Einfluss auf die urbane Mobilität haben, und schließlich zur neuen Sharing-Kultur, die auch im Mobilitäts- und Wohnbereich einen Schwerpunkt hat.
Im zweiten Teil - Kosten, Wohnen und Mobilität – wurde in 3 Vorträgen aufgezeigt, wie die Folgekosten der Wohnstandortswahl für Private und Kommunen bewusst gemacht werden können und welche Veränderungen es in den letzten 5 Jahren auf diesem Gebiet gegeben hat.

Alle Vorträge, sowie das Programm, können hier heruntergeladen werden.


Contact: Susanne Wrighton
Forschungsforum 2015 –Mobilität und Wohnen  
  Das CIVINET Deutscher Sprachraum durfte mehr als 60 TeilnehmerInnen zur Veranstaltung „Shared Mobility: Nutzen statt Besitzen“ in Graz begrüßen

Am 24. November 2015 veranstaltete das CIVINET Deutscher Sprachraum, in Kooperation mit der Stadt Graz, dem Österreichischen Städtebund und der AustriaTech eine Tagung zum Thema Shared Mobility – Nutzen statt besitzen, in Graz. Mehr als 60 TeilnehmerInnen aus Politik, Verwaltung und Forschung folgten der Einladung.

Diese CIVINET@Work Veranstaltung beleuchtete nicht nur die Evolution der Shared Mobility, sondern auch die Wachstumsfelder der Mobilität in Bezug auf dieses Thema, präsentierte gute Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum und darüber hinaus, und warf einen Blick auf rechtliche und ökonomische Aspekte.

Nutzen statt besitzen – so kann das Kernziel der Sharing Community kurz umschrieben werden. Dieser Verhaltenswandel hat weite Teile von Wirtschaft und Gesellschaft erfasst und kann in fast allen Bereichen des täglichen Lebens beobachtet werden. Neue Konsumpraktiken und Geschäftsmodelle sind entstanden und etablieren sich immer mehr – getrieben wird die Evolution der Sharing-Community stark durch Informations- und Kommunikationstechnologien, durch die Digitalisierung sowie durch kulturelle Wandlungsprozesse.

„Unwichtiges weglassen und das Wichtige finden“
Auch für den Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl ist „Unwichtiges weglassen und das Wichtige finden" ein Ausweg für all jene, die Besitz als Belastung erleben. „Die junge Generation denkt, auch aufgerüttelt durch ständige Krisenereignisse, durchaus differenzierter über Konsum und Besitz, als es ihre Eltern getan haben und gehen auch in der Mobilität neue Wege", ist das Stadtoberhaupt überzeugt. Man will nicht auf ein teures Auto angewiesen sein und zieht daher wieder in die Städte, wo man auch seine Arbeit hat. Es wird Wert auf gute ÖV-Verbindungen gelegt und man möchte sicher und schnell mit dem Rad unterwegs sein. „Multi modale Verkehrsknoten, die das verbinden, sind daher auf den Agenden der Städte, die sich als ‚smart‘ definieren", so Nagl. Eben wie Graz: „Wenn ich ein Auto brauche, dann leihe ich es mir. Oder besser noch: Mit meiner Jahreskarte für den ÖPNV kann ich auch ein e-Auto stundenweise nutzen."

„Stehen nicht ganz am Anfang“
Von Fahrradverleihsystemen über organisiertes Parkplatzteilen bis hin zu flexiblem Carsharing: Die Ansätze für ein gemeinsames Nutzen von Mobilitätsmöglichkeiten sind in den vergangenen Jahren stetig gewachsen, so Fred Dotter von der Forschungsgesellschaft Mobilität. „Wir stehen nicht ganz am Anfang, ganz bestimmt nicht. Wir haben auch in Österreich, in der Steiermark, in Graz Carsharing-Anbieter, wir haben auch Radverleih in Graz. Wir stehen noch etwas am Anfang, was das Organisatorische anbelangt und auch, was den rechtlichen Rahmen anbelangt“, so Dotter.

„Der derzeitige Rahmen schränkt zu sehr ein“
Verbesserungsbedarf bei gesetzlichen Vorgaben sieht auch Volker Alberts von der AustriaTech: „Der derzeitige Rahmen schränkt zu sehr ein, und man muss auf Bundes-, Städte- und Gemeindeebene schauen, dass man dort einen vernünftigen rechtlichen Rahmen schaffen kann. Man sollte Innovationen nicht durch die Legislatur ausschließen, wie es, glaube ich, zum Teil gemacht wird. Man kann den legislativen Rahmen sehr stark hernehmen, um zu rechtfertigen, dass gewisse Services nicht auf den Markt kommen sollen.“

Sensibilisierung und Abschied vom Statussymbol
Darüber hinaus bedürfe es einer zunehmenden Sensibilisierung für innovative Shared-mobility-Projekte, so Michael Glotz-Richter, Freie Hansestadt Bremen und Vorsitzender des Vorstands des CIVINET Deutscher Sprachraum: „Es gibt noch nicht bei allen Leuten, die in der Stadt- und Verkehrsplanung arbeiten, das Gefühl dafür, was für Potenzial damit verbunden ist. Und es ist auch etwas, wo man die Herzen und die Köpfe erreichen muss, also, dass die Leute sehen, das Auto ist nicht mehr das Statussymbol.“ Bremen sei ein Beispiel dafür, dass Carsharing großes Potenzial hat, so Glotz-Richter: „Wir haben in Bremen 11.000 Nutzer dabei, und die haben heute schon fast 4.000 Pkws abgeschafft. Das ist etwas, wo wir den Straßenraum entlasten können - mehr Platz für Fahrradständer und Fußgänger etc. In Neubauprojekten kann man anstatt so viel Parkraum für Autos zu schaffen gleich Carsharing miteinbauen, also es gibt eine Menge Ideen die man umsetzen kann.“

Weitere Informationen zum CIVINET Deutscher Sprachraum finden Sie unter www.civitas.eu/civinet/civinet-deutscher-sprachraum

Hinweise:
Dieser Artikel bezieht sich teilweise auf die Berichterstattung des ORF Steiermark und der Stadt Graz.
Foto dieses Artikels: ©Stadt Graz/Fischer


Die Präsentationen der Veranstaltung können hier eingesehen werden:

Sharing Mobility als ein Schwerpunkt des CIVINET Deutscher Sprachraum - Präsentation
Fred DOTTER | Forschungsgesellschaft Mobilität, FGM, Graz

Die internationale Entwicklung einer Shared Mobility – Präsentation
Dr. Jörg BECKMANN | Mobilitätsakademie, Bern

Worum geht’s und worauf ist zu achten? – Präsentation
Julia ZIENTEK | Forschungsgesellschaft Mobilität, FGM, Graz

Das Lastenrad - Präsentation
Andreas ZOBL | Das Lastenrad, Graz

Bike-Sharing in Wien - Präsentation
Martin BLUM | Mobilitätsagentur Wien

Internationale Beispiele - Präsentation
Bonnie FENTON | Rupprecht Consult, Köln


Contact: Fred DOTTER
Das CIVINET Deutscher Sprachraum durfte mehr als 60 TeilnehmerInnen zur Veranstaltung „Shared Mobility: Nutzen statt Besitzen“ in Graz begrüßen  
  Neue Wege zur Förderung des Radverkehrs in Gemeinden

Die mit dem „Fahrradpaket 2013“ beschlossenen Neuerungen für den Radverkehr werden von Österreichs Gemeinden sehr gut angenommen.

In Österreich gibt es derzeit 138 Fahrradstraßen, Begegnungszonen und Radwege ohne Benützungspflicht. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Forschungsgesellschaft Mobilität (FGM), die im Auftrag des Ministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) durchgeführt wurde. Ziel der Studie war es, die Verbreitung der drei innovativen Instrumente zur Förderung des Radverkehrs zu untersuchen.

62 nicht-benützungspflichtige Radwege, 53 Begegnungszonen und 23 Fahrradstraßen wurden bislang gezählt. Spitzenreiter sind die Gemeinden Tulln, Wolfurt und Linz. Sie haben die meisten Umsetzungen durchgeführt. Auch in der Hauptstadt Wien kamen die neuen Instrumente gleich mehrfach zur Anwendung.

Unter allen Maßnahmen sind die Begegnungszonen am weitesten verbreitet. Die Umgestaltung der Mariahilfer Straße in Wien, Österreichs bekanntester Begegnungszone, dürfte dazu beigetragen haben. Begegnungszonen sind eine effektive Maßnahme zur Verkehrsberuhigung und Erhöhung der gegenseitigen Rücksichtnahme im Straßenverkehr. Durch die Neugestaltung des Straßenraums, die meist mit der Einführung einer Begegnungszone einhergeht, wird auch die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum erhöht. Viele Gemeinden nutzten diesen Vorteil und führten Begegnungszonen in (Alt-)Stadtzentren und Geschäftsstraßen ein.

Einen so hohen Bekanntheitsgrad haben Fahrradstraßen (noch) nicht erreicht. Erst neun Gemeinden machten von dieser neuen Möglichkeit Gebrauch. Ein positives Beispiel stellt die Vorarlberger Gemeinde Wolfurt dar. Im Zuge des „Wolfurter Weges“ (für den sie heuer mit dem VCÖ-Mobilitätspreis ausgezeichnet wurde) wurden sieben Fahrradstraßen errichtet. Fahrradstraßen sind eigens für den Radverkehrs vorgesehene Straßen, auf denen Autos nur das Zu-, Abfahren und Queren erlaubt ist. RadfahrerInnen dürfen nebeneinander fahren. Gemeinden profitieren von einer schnellen und vor allem sehr kostengünstigen Erweiterung des Radverkehrsnetzes, denn bauliche Maßnahmen sind nicht zwingend erforderlich.

Auch die Benützungspflicht von Radwegen wurde mit der Gesetzesnovelle 2013 flexibilisiert. Still und leise haben mindestens 28 Gemeinden diese Neuerung genutzt und nicht-benützungspflichtige Radwege eingeführt. Radwege ohne Benützungspflicht dürfen, müssen aber nicht benützt werden – auch das Fahren auf der Fahrbahn ist also gestattet. Eckige statt runde Schilder weisen VerkehrsteilnehmerInnen darauf hin. Insbesondere entlang von Straßen mit vielen Seitenwechseln (z.B. linksgeführter Zweirichtungsradweg) oder zur Reduzierung von Konflikten zwischen FußgängerInnen und RadfahrerInnen auf Geh- und Radwegen macht diese Maßnahme Sinn.

Die Publikation „Neue Wege zur Förderung des Radverkehrs in Gemeinden“ ist auch als Druckversion gratis erhältlich:
http://www.bmvit.gv.at/verkehr/ohnemotor/publikationen/neuewege.html
bmvit, Abteilung II/Infra 4 Gesamtverkehr
E-Mail: infra4@bmvit.gv.at

Contact: Julia Zientek

Downloads:
Broschüre: Neue Wege zur Förderung des Radverkehrs in Gemeinden
Neue Wege zur Förderung des Radverkehrs in Gemeinden  
  CEMOBIL Abschlusskongress und CIVITAS@Work: 2 Tage mit Fokus der Elektromobilität in Klagenfurt, Österreich

Die Stadt Klagenfurt veranstaltet vom 16. – 17. September 2015 einen zweitägigen Kongress, der sich der Elektromobilität widmet.

Hochrangige VertreterInnen aus Österreich und anderen Staaten behandeln Kernpunkte smarter urbaner Mobilität:
• sustainable/nachhaltig: Mit Ökobilanzen wird nachgewiesen, wie nachhaltig smarte Mobilitätsformen wirklich sind
• multimodal: Die Bewältigung der Wegstrecke erfolgt mit mehreren Verkehrsmitteln und Fortbewegungsarten
• achievable/leistbar: Das beweisen bereits heute zahlreiche Bespiele aus Kommunen und Regionen von Oslo bis Malta
• rapid/rasch: Ohne Wartezeiten beim Wechsel der Verkehrsträger
• touchable: Unkompliziert entlang der gesamten Wegstrecke mit Smart Phone nutz- und buchbar
• electric: Elektrische bzw. abgasfreie Antriebsformen bei den Kraftfahrzeugen

Die Stadt Klagenfurt am Wörthersee hat im September 2010 das CEMOBIL gestartet, welches durch das LIFE Programm der Europäischen Kommission, sowie dem klima:aktiv mobil Programm gefördert wird. Mit diesem Projekt wird demonstriert, dass Elektromobilität in europäischen Städten wie Klagenfurt am Wörthersee funktioniert und dadurch eine effektive und nachhaltige Verbesserung der Umweltqualität möglich ist, ohne die individuelle Mobilität gravierend einschränken zu müssen. Gleichzeitig wird gezeigt, dass dadurch ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz und zur Erreichung des Kyoto-Ziels geleistet wird, indem der für die E-Fahrzeuge benötigte Strom zur Gänze aus erneuerbaren Energiequellen kommt.

Die CIVITAS@Work Veranstaltung am 17. September in Klagenfurt bietet eine Plattform um das Thema der Elektromobilität zu diskutieren, und beleuchtet sowohl interessante Beispiele der CIVITAS Initiative, als auch anderer Initiativen und Projekte zu diesem Thema. Die Ergebnisse werden auf der CIVITAS Webseite präsentiert und sollen den Diskurs, auch nach der Veranstaltung, anregen.

Die Registrierung ist nun geöffnet und ein Frühbuchertarif von EUR 90,00 kann bis 15. Juli 2015 gewährt werden. Die CIVITAS@Work Veranstaltung ist für alle TeilnehmerInnen kostenlos.

Weitere Informationen zum Programm und der Registrierung finden Sie auf der CEMOBIL Webseite.


Contact: Fred DOTTER

Downloads:
Einladung und Programm
CEMOBIL Abschlusskongress und CIVITAS@Work: 2 Tage mit Fokus der Elektromobilität in Klagenfurt, Österreich  
  Stadtlogistik ist nicht langweilig! SMARTSET Konferenz in Graz ein großer Erfolg!

Am 12. Mai 2015 fanden sich über 60 TeilnehmerInnen aus 9 europäischen Staaten in Graz zusammen, um im Rahmen des EU-Projektes SMARTSET Erfahrungen und Anforderungen zu nachhaltiger Logistik in urbanen Räumen auszutauschen.

Die Anforderung an den städtischen Güterverkehr ist durch die Konzentration der Bevölkerung in urbanen Räumen gestiegen, da der Großteil der Industrieprodukte dort zugestellt wird. Städte und Regionen müssen sich mit der steigenden Spezialisierung städtischer und wirtschaftlicher Systeme, sowie mit einer globalen Verteilung von Produkten und dem damit verbundenen Güterverkehr beschäftigen. Der Transport von Waren, sowohl über längere Distanzen als auch innerhalb von Städten, erzeugt einen wesentlichen Anteil der Gesamtemissionen und der Verkehrsstaus. In urbanen Räumen werden bis zu 20 % des Verkehrsaufkommens, 30 % der Straßenauslastung und 50 % der Treibhausgasemissionen durch den Transportverkehr erzeugt. Viele Transporttätigkeiten beginnen und enden im urbanen Raum. Mehr als 50 % der Frachttonnen, die auf europäischen Straßen transportiert werden, entfallen auf Distanzen kürzer als 50 Kilometer.

Aus diesen Gründen stand die Konferenz unter dem Titel “City logistics - What tools does a city need to reach CO2-free city logistics?” und beleuchtete verschiedensten Aspekte zu diesem Thema. Vom strategischen Ansatzpunkt der Europäischen Kommission, zur politischen Wirklichkeit und der Sicht der städtischen Verwaltung. Vom Einsatz von Elektromobilität für urbane Logistik, zur Erstellung von Geschäftsmodellen. Von städtischen Umsetzungsbeispielen in Graz, Padua und Göteborg, bis hin zu praktischen Beispielen aus der Wirtschaft, wie zB der Österreichischen Post und der Osiander’schen Buchhandlung in Tübingen.

Die Antwort auf die Frage, welche Werkzeuge für eine emissionsfreie urbane Logistik gebraucht werden lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: Politischer Wille, gepaart mit einer Vision für eine lebenswerte Stadt und die Einbeziehung von Einwohnern, der Wirtschaft und Transportunternehmen.

SMARTSET wird durch das Intelligent Energy-Europe II Programm (IEE II) kofinanziert und besteht aus 14 Partnern aus Österreich, Deutschland, Italien, Schweden und dem Vereinigten Königreich. Es läuft von 01. Mai 2013 bis zum 30. April 2016.

Weitere Informationen zu SMARTSET, die Präsentationen (in Englisch), sowie eine Auswahl von Fotos der Veranstaltung finden Sie unter www.smartset-project.eu.


Contact: Fred DOTTER
Stadtlogistik ist nicht langweilig! SMARTSET Konferenz in Graz ein großer Erfolg!  
  Studie zur Umsetzung des "Fahrradpakets" - Online-Befragung gestartet!

Die Forschungsgesellschaft Mobilität führt derzeit im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) eine Studie zur Umsetzung des „Fahrradpakets“ durch. Österreichische Städte und Gemeinden werden gebeten, bis zum 13. März 2015 an der Befragung teilzunehmen! http://s.fgm.at/q2/fahrradpaket

Mit Inkrafttreten der 25. StVO-Novelle im Jahr 2013 wurde die rechtliche Basis dafür geschaffen, die Elemente Fahrradstraße, Begegnungszone und Radweg ohne Benützungspflicht in der Verkehrsplanung einzusetzen. Rund zwei Jahre nach der Einführung dieses "Fahrradpakets" soll nun untersucht werden, wie sich diese Instrumente in der Praxis bewährt haben.
Dazu wurde von der Forschungsgesellschaft Mobilität im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) ein Online-Fragebogen entwickelt, um die Erfahrungen österreichischer Städte und Gemeinden mit diesen neuen Instrumenten abzufragen. Auch die Meinung jener Städte und Gemeinden, die noch keines dieser Instrumente umgesetzt haben, ist wichtig, damit zukünftig noch besser auf die Anforderungen der lokalen Verkehrsplanung eingegangen werden kann.
Wir möchten Sie daher bitten, uns zu helfen, die Chancen und Potenziale, aber auch die Hindernisse und Hürden bei der praktischen Umsetzung aufzudecken.

Sie können unter folgendem Link an der Umfrage teilnehmen: http://s.fgm.at/q2/fahrradpaket
Der Fragebogen sollte von einer mit dem Thema (Rad-)Verkehr vertrauten Person ausgefüllt werden, zum Beispiel dem Radverkehrskoordinator ihrer Stadt oder einem/r MitarbeiterIn aus dem Bereich Verkehrsplanung im Gemeindeamt oder Magistrat. Die Teilnahme dauert ca. 15-30 Minuten.
Herzlichen Dank und eine gute Fahrt wünscht
die Forschungsgesellschaft Mobilität im Auftrag des BMVIT
Weiterführende Informationen zum „Fahrradpaket“ finden Sie unter:
http://www.bmvit.gv.at/verkehr/ohnemotor/publikationen/neuewege.html


Contact: Julia Zientek
Studie zur Umsetzung des  
  MODUM: Ein neuer Ansatz für bedarfsgerechte Steuerung des städtischen Verkehrs

Mit dem Projekt MODUM („Models for Optimising Dynamic Urban Mobility“) wurde ein neuer Ansatz für die proaktive bedarfsgerechte Steuerung des Verkehrs in städtischen Gebieten entwickelt.

Einerseits stellt MODUM lokalen städtischen Verwaltungen ein Werkzeug für nachhaltiges Verkehrsmanagement zur Verfügung. Andererseits werden Informationen zur Verfügung gestellt, die es Menschen erlauben, mittels energieeffizienter multimodaler Verkehrsmittelwahl ohne unerwartete Störungen von A nach B zu gelangen.

Das MODUM System besteht aus verschiedenen miteinander verbundenen Kernkomponenten: Im Mittelpunkt steht ein Verkehrsflusssimulator, der einen vollständigen Überblick über Verkehrsbedingungen im gesamten Verkehrsnetz bietet. Dieser Simulator wird von zwei weiteren Diensten mit Informationen versorgt. Zum einen werden, mittels Daten aus dem privaten und dem öffentlichen Verkehr, Informationen über den schnellsten und umweltfreundlichsten Weg im gesamten Verkehrsnetz gesammelt. Der andere Dienst konzentriert sich auf die Vorhersage der exakten Reisedauer für die gewünschte Strecke.

Das Zusammenspiel dieser drei Komponenten macht MODUM zu einem einzigartigen, innovativen Werkzeug für nachhaltiges Verkehrsmanagement. Das MODUM System bietet aber nicht nur eine nützliche App für Menschen, die in der Stadt unterwegs sind, und ein Informationssystem zur Unterstützung der städtischen Verkehrsabteilung, in MODUM wurde auch die notwendige Server-Infrastruktur entwickelt, die es erlaubt das MODUM System überall in Europäischen Städten einzusetzen.

Ein Konsortium aus neun Partnern aus 5 europäischen Ländern arbeitete am MODUM Projekt (Projektlaufzeit: 1.10.2011 - 31.12.2014). MODUM wurde aus Mitteln des 7. Rahmenprogramms der Europäischen Union für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration co-finanziert. Mehr Informationen zu MODUM finden Sie auf der Projektwebsite www.modum-project.eu


Contact: Michaela KARGL
MODUM: Ein neuer Ansatz für bedarfsgerechte Steuerung des städtischen Verkehrs  
  Forschungsforum 2014 – E-Mobilität trifft auf Aktive Mobilität

Das Forschungsforum – Mobilität für Alle 2014 ist heuer dem Thema“ E-Mobility trifft auf Aktive Mobilität“ gewidmet.

Das Forschungsforum – Mobilität für Alle 2014 ist heuer dem Thema“ E-Mobility trifft auf Aktive Mobilität“ gewidmet und findet am 3. Dezember im Hotel Savoyen statt. Die Registrierung beginnt um 9:30.
Dabei werden gesellschaftliche Trends und aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema Zusammenwirken von elektrischer und nicht motorisierter Mobilität vorstellen.
Dabei sollen die Vorteile und Chancen dieser nachhaltigen und ressourcenschonenden Transportart aufgezeigt werden, aber auch Probleme und mögliche Gefahren angesprochen werden, die damit verbunden sind. Zusätzlich werden noch eine Reihe von Best Practice Beispielen aus ganz Europa vorgestellt. Die Teilnahme ist kostenlos, aber es wird um Anmeldung wird gebeten.


Contact: Wrighton Susanne
Forschungsforum 2014 – E-Mobilität trifft auf Aktive Mobilität  
  CLOSE TO startet Kooperation mit Nachschulung.at

Dazu findet am 20.11.2014 im Rahmen eines Verkehrspsychologentreffens die Auftaktveranstaltung beim Institut Gute Fahrt in Salzburg statt.
CLOSE TO startet Kooperation mit Nachschulung.at  
  eBRIDGE Konferenz Urban eMobility 2020

7./8. Oktober 2014
Die choice GmbH und das eBRIDGE-Projekt laden Sie herzlich ein, an der eBRIDGE Konferenz Urban eMobility 2020 teilzunehmen, welche am 7. und 8. Oktober am EUREF Campus in Berlin stattfinden wird.

Ein internationales Publikum aus den Bereichen Industrie, Forschung und dem Öffentlichen Sektor sowie handverlesene Redner werden aktuelle Fragen und Trends zu elektrischen Flotten im urbanen Raum diskutieren. Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze jedoch begrenzt.
Sie können sich hier anmelden.
eBRIDGE Konferenz Urban eMobility 2020  
  Wer ist der Testsieger?

Im Zuge des EU-Projekts Cyclelogistics wurden Lastenräder, Fahrradanhänger, Fahrradkörbe und Fahrradtaschen getestet.

Für die Bewertung wurde besonders auf Funktionalität, Design und Preis der unterschiedlichen Produkte geachtet. In jeder der vier Kategorien wurden 5 bis 6 Produkte bewertet. Die Ergebnisse, mit einer ausführlichen Beschreibung, in 12 verschiedenen Sprachen, sind auf der Cyclelogistics Seite kostenlos herunterzuladen. Für mehr Informationen drücken Sie hier.

Contact: Susanne Wrighton
Wer ist der Testsieger?  
  Neue Veröffentlichung: Handbuch „Mobilität im Alter“

Die Veröffentlichung des Handbuchs „Mobilität im Alter“ im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technik soll EntscheidungsträgerInnen, PlannerInnen und InteressensvertreterInnen als Grundlage dienen, um sich der Grundbedürfnisse von SeniorInnen bewusst zu werden und geeignete Angebote zu schaffen.

Robert Pressl, Margit Braun und Michaela Kargl von der FGM bieten in ihrem Handbuch „Mobilität im Alter“ einen gesamtheitlichen Einblick in die Mobilitätsbedürfnisse von SeniorInnen, in dem anhand von Maßnahmen und Beispielen gezeigt wird, wie der demografische Wandel unserer Gesellschaft im Hinblick auf die Mobilitätsbedürfnisse berücksichtigt werden kann.
Übergeordnetes Ziel der vorgeschlagenen Strategien und Maßnahmen soll es sein, Menschen mit (altersbedingten) Mobilitätseinschränkungen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben im gewohnten Lebensumfeld zu ermöglichen.

Das Handbuch steht gratis zum Download auf der Webseite des BMVIT zur Verfügung.
Solange der Vorrat reicht, können auch gedruckte Exemplare beim BMVIT bestellt werden.


Contact: Robert Pressl
Neue Veröffentlichung: Handbuch „Mobilität im Alter“  
  Nachhaltige urbane Mobilitätspläne – Training!

Engagieren Sie sich als Mobilitätsexperte/in, Verkehrsplaner/in oder Consultant für die Förderung einer nachhaltigen Mobilität in Städten? Möchten Sie mehr über nachhaltige urbane Mobilitätspläne (SUMP) sowie über die ADVANCE-Methode erfahren?

Registrieren Sie sich jetzt um an dem Training zum ADVANCE-Auditor teilzunehmen. Das ADVANCE-Audit ist ein Verfahren, das Städte dabei unterstützt, einen nachhaltigen urbanen Mobilitätsplan zu entwickeln bzw. die Qualität eines bereits bestehenden Mobilitätsplans zu erhöhen. Das systematische Bewertungsverfahren ermöglicht es, Potenziale zur Entwicklung oder Verbesserung der Mobilitätsplanung zu identifizieren und auf diese Weise einen Mehrwert zu schaffen. Das Training kostet 100 € pro Person und findet vom 06.-07. Februar in Graz statt.

Interesse? Weitere Information zum Training und zur Registrierung finden sie hier.
Nachhaltige urbane Mobilitätspläne – Training!  
  eBRIDGE

Die Projektpartner haben sich zum Ziel gesetzt, die geschäftliche Nutzung von e-Fahrzeugen mit der Nutzung für private Zwecke zu kombinieren, um so eine möglichst effiziente Fahrzeugnutzung zu erreichen.

Die Projektpartner kommen aus Deutschland, Österreich, Portugal, Spanien, Italien und Wales. Im ersten Schritt erfolgte eine Datenerhebung zu e-Autos und Ladestationen in den Partnerländern, im zweiten Schritt geht es um die Implementierung der Demonstrationen, die von den Partnern begleitet und ausgewertet werden, um ein Start Up Kit zu entwickeln, das Gemeinden und Firmen auf Ihrem Weg begleiten soll, das von eBRIDGE in seinen Demonstrationen umgesetzte Vorhaben dauerhaft zu implementieren.

Neuigkeiten finden Sie unter: www.ebridge-project.eu
eBRIDGE  
  Forschungsforum 2013 - Cyclelogistics

Das Forschungsforum – Mobilität für Alle 2013 ist heuer dem Thema Cyclelogistics – der innovative Trend im urbanen Warentransport gewidmet.

Das Forschungsforum – Mobilität für Alle 2013 ist heuer dem Thema Cyclelogistics – der innovative Trend im urbanen Warentransport gewidmet. Dabei werden gesellschaftliche Trends und aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema Fahrradlogistik und Güterverkehr vorgestellt, das Potential und die Vorteile von Gütertransport per Fahrrad bewusstgemacht und aufgezeigt, wie innovative Lösungsansätze umgesetzt werden können und auch auf der Verbraucherebene mehr Bewusstsein geschaffen werden kann. Zusätzlich werden noch eine Reihe an Best Practice Beispielen aus ganz Europa vorgestellt. Die Teilnahme ist kostenlos, aber es wird um Anmeldung gebeten.
Forschungsforum 2013 - Cyclelogistics  
  CIVITAS CAPITAL Projekt gestartet!

Am 30 September hat die Europäische Kommission hat mit einem Konsortium von 14 europäischen Forschungsinstituten, Verbänden und Beratungsunternehmen – darunter die Forschungsgesellschaft Mobilität und weitere 9 KMU- eine Finanzhilfevereinbarung über 4 Mio. EUR unterzeichnet, die für ein auf drei Jahre angelegtes Projekt mit dem Titel „CIVITAS CAPITAL" vorgesehen ist.


Hierzu erklärte Siim Kallas, der für Verkehr zuständige Vizepräsident der Kommission: „Diese Finanzhilfe ist ein Beleg für das dauerhafte Engagement der EU für die nachhaltige Mobilität in den Städten. „CIVITAS” ist eine der wichtigsten Initiativen der EU in diesem Bereich und wird greifbare Erfolge liefern. Wir müssen die städtische Dimension unserer Verkehrspolitik weiterentwickeln. Zu diesem Zweck wird die Kommission noch im Laufe dieses Jahres ein umfassendes Paket für die städtische Mobilität vorlegen."

Ziele des „Projekts CIVITAS CAPITAL“:
  • Bündeln des vorhandenen Wissens durch Einrichtung von Gruppen zu speziellen Themen, die Leitlinien mit nachahmenswerten Verfahren erstellen werden;
-Veröffentlichung von Empfehlungen für künftige FuE-Schwerpunkte, die die Kommission in ihr Forschungsprogramm für 2014–2020 einbeziehen wird;
  • Entwicklung von Schulungspaketen sowie Organisation der Vermittlung und des Austauschs von Fachleuten für städtische Mobilität - etwa 500 Fachleute werden geschult oder erhalten eine Vermittlung angeboten;
  • Verwaltung eines Fonds über fast 500 000 EUR zur Förderung der Übertragung von Maßnahmen auf andere Städte, damit mehr Städte erfolgreiche Mobilitätsmaßnahmen umsetzen können;
  • Aufbau von fünf zusätzlichen nationalen bzw. regionalen Netzen und Fortsetzung der Betreuung der fünf bereits bestehenden Netze – diese Netze fördern die Verbreitung von Know-how und vorbildlichen Verfahren innerhalb ihres jeweiligen Sprach- und geografischen Gebiets;
  • Entwicklung eines Wissenszentrums, das allen Interessenträgern über die CIVITAS-Website offensteht, d. h. einer zentralen Anlaufstelle, wo das gesamte für und von CIVITAS erarbeitete Material allen interessierten Personen für Lernzwecke und die erneute Verwendung zur Verfügung steht.

Hintergrund

CIVITAS — ein Akronym, das sich aus den Anfangsbuchstaben der Wörter „cities, vitality, sustainability" (Städte, Vitalität, Nachhaltigkeit) zusammensetzt, wird aus dem EU-Forschungsrahmenprogramm finanziert, um Städte bei ihren Innovationsbemühungen für mehr nachhaltige Mobilität zu unterstützen. Seit dem Beginn des Projekts im Jahr 2002 hat CIVITAS mehr als 700 Demonstrationsmaßnahmen in rund 60 Städten (in einem Netz von insgesamt 200 Städten, die sich über diese Demonstrationsmaßnahmen informieren) mit EU-Investitionsmitteln von insgesamt mehr als 200 Mio. EUR gefördert. Hierdurch wurden bei den lokalen und regionalen Behörden und privaten Partnern insgesamt zusätzliche Mittel in Höhe von fast 1 Mrd. EUR mobilisiert.

Im Jahr 2009 hat die Kommission den Aktionsplan zur städtischen Mobilität angenommen, der aus 20 Maßnahmen bestand, die bis 2012 durchzuführen waren und deren Ergebnisse derzeit bewertet werden. Im Jahr 2011 hat die Kommission das Weißbuch Verkehr veröffentlicht, in dem folgende spezielle Ziele für die städtische Mobilität festgelegt werden: 1) schrittweise Verringerung der Zahl mit konventionellem Kraftstoff betriebener Fahrzeuge in städtischen Gebieten bis 2050 und 2) Erreichung einer im wesentlichen CO2-freien Stadtlogistik in größeren städtischen Zentren bis 2030.

Diese Pressemitteilung stammt aus der Datenbank für Pressemitteilungen der Europäischen Kommission (link)

Contact: Fred DOTTER
CIVITAS CAPITAL Projekt gestartet!  
  Zu Gast in Graz!

Am 12. und 13. September besuchte eine internationale Delegation bestehend aus 25 PolitikerInnen und EntscheidungsträgerInnen die steirische Landeshauptstadt Graz, um sich vor Ort über erfolgreiche Mobilitätsprojekte zu informieren.


Das Ziel des zweitägigen Studienbesuchs war es, den internationalen Gästen erfolgreiche Grazer Verkehrs- und Mobilitätsprojekte vorzustellen. Der Studienbesuch hat die 25 TeilnehmerInnen, die größtenteils Ministerien, Bürgermeisterämter, Stadtverwaltungen und Verkehrsunternehmen repräsentierten, zu wichtigen Grazer Zielen geführt. Im Rahmen eines Stadtrundgangs und einer Fahrradexkursion wurden unter anderem der Hauptbahnhof Graz, der Karmeliterplatz, die Mobilitätszentrale „Mobil Zentral" sowie der Sonnenfelsplatz besucht. Ergänzt wurde das Programm durch Vorträge zu den Themen Radverkehr, Öffentlicher Verkehr, Verkehrsberuhigung und Shared Space, die von VertreterInnen der Stadt Graz, der Holding Graz sowie der FGM präsentiert wurden.

Die TeilnehmerInnen aus Bulgarien, Italien, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien und Ungarn konnten sich vor Ort von den Vorteilen einer nachhaltigen Mobilität überzeugen, und so die Umsetzung ähnlicher Projekte in ihren Ländern unterstützen und vorantreiben.
Der Studienbesuch wurde aus Mitteln des EU-Projektes TRANSPORT LEARNING finanziert.

Weiterführende Information zum Projekt: www.transportlearning.net.

Contact: Julia Zientek
Zu Gast in Graz!  
  ADVANCE

Das EU Projekt ADVANCE entwickelt ein Audit, welches die Stärken und Schwächen des Mobilitätskonzeptes einer Stadt analysiert und Verbesserungspotenziale aufzeigt.


Im Rahmen des Audits wird eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern der Stadt und dem externen Auditor gebildet. Der als Ergebnis des Auditprozesses formulierte Aktionsplan benennt konkrete Maßnahmen und Aktionsfelder für die Qualitätsverbesserung des Mobilitätskonzepts der Stadt.

Der Prototype des ADVANCE Audits wurde soeben fertig gestellt und kann hier heruntergeladen werden. In Österreich wird das ADVANCE Audit gerade in der Stadt Judenburg umgesetzt. Zwischen Oktober bis Dezember 2013 wird auch in Österreich ein Training für neue ADVANCE Auditoren angeboten. Die Plätze dafür sind limitiert. Wenn Sie sich bereits jetzt für dieses Training näher interessieren, dann schreiben Sie bitte ein E-mail an: info@eu-advance.eu.

Contact: Jörg Kastelic
ADVANCE  
  Mobil und Sicher mit Elektrofahrrädern

Elektrofahrräder werden immer beliebter, die Verkaufszahlen steigen und die Präsenz im Verkehr nimmt zu. Doch wie wirkt sich dies auf die Sicherheit im Straßenverkehr aus?

Um diese Frage zu beantworten, führt die FGM im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr eine Befragung zum Thema Verkehrssicherheit von Elektrofahrrädern durch.

Wenn auch Sie Interesse haben, sich an dieser Umfrage zu beteiligen, möchten wir Sie bitten, die Befragung unter folgenden Link abzurufen.

mobilundsicher.fgm.at

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!



Contact: DI Günther Illek und Mag Elke Weiss
Mobil und Sicher mit Elektrofahrrädern  
  FGM-AMOR unterzeichnet die Europäische Charta für Verkehrssicherheit

Die Europäische Charta für Straßenverkehrssicherheit ist eine europäische partizipatorische Plattform, der Unternehmen, Verbände, Forschungseinrichtungen und Behörden angehören.

Die Akteure haben sich dazu verpflichtet, konkrete Maßnahmen zu ergreifen und ihre guten Praktiken weiterzugeben, um die Straßenverkehrssicherheitsprobleme zu lösen, denen sie in ihrem alltäglichen Umfeld begegnen. Die Charta hat bereits mehr als 2.000 Unterzeichner und seit dem 9. Juli ist auch die FGM mit dabei.

Aus Sicht der FGM ist ein wesentlicher Faktor zur Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit die Verlagerung von Autofahrten auf alternative Fortbewegungsmittel wie z.B. öffentliche Verkehrsmittel, das Fahrrad und Zufußgehen. Im innerstädtischen Verkehr kann durch einen höheren Anteil alternativer VerkehrsteilnehmerInnen eine Reduktion der Durchschnittsgeschwindigkeit erreicht werden, die wiederum die Anzahl schwerer Verkehrsunfälle reduziert.


Contact: Rita PFEIFFER
FGM-AMOR unterzeichnet die Europäische Charta für Verkehrssicherheit  
  BYPAD Training 2012 in Graz

Das Ziel des dreitätigen BYPAD Trainings ist es, die BYPAD Methode und ihre Werkzeuge kennenzulernen um Städte, Gemeinden und Regionen unterstützen zu können, ihre Radverkehrspolitik zu verbessern. Nach dem Training sind Sie ein/e zertifizierte/r BYPAD AuditorIn und damit berechtigt BYPAD Audits durchzuführen.

Das Training findet vom 2. - 4. Juli 2012 in den Räumlichkeiten der FGM in Graz statt. Die Zielgruppe sind Radverkehrs-ExpertInnen welche ihr Wissen um die BYPAD Methode und ihre Instrumente erweitern wollen, um in Städten, Gemeinden und Regionen mit dem systematischen Ansatz von BYPAD die Radverkehrspolitik zu verbessern. Nach diesem Training sind Sie Teil des europaweiten BYPAD Netzwerkes.

Contact: Isabella Mayer
BYPAD Training 2012 in Graz  
  Catch-it – Die steirische Schatzsuche 2011

Die 3. Runde der steirischen Schatzsuche ist mit 22. September 2011 erfolgreich zu Ende gegangen. Frau Landesrätin Maga. Elisabeth Grossmann hat die fünf Teams, die die meisten Schatzrouten absolvierten, mit tollen Preisen prämiert.

Catch-it ist bereits zum dritten Mal in Folge zu einem sehr beliebten Freizeitabenteuer für steirische Jugendliche geworden: Seit 2009 haben sich mehr als 600 Mädchen und Burschen in 141 Teams zusammengeschlossen und die Steiermark auf der Suche nach verborgenen Schätzen erkundet.

Die 15 Teams, die heuer den Sprung in die Wertung geschafft haben, waren insgesamt 128 Mal sanft mobil unterwegs, um die von Bad Aussee bis Bad Radkersburg verborgenen 29 Schätze zu finden. Zu den begehrtesten Schatzrouten zählten die Cityrouten in Graz, Judenburg und Leibnitz, aber auch die Radroute Halbenrain – Mureck erfreute sich großer Beliebtheit bei den Jugendlichen.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den begehrten 1. Preis – ein GPS zum Suchen der sog. Geocaching Schätze – lieferten sich die Teams „Palatschinkenpack“ und „Notenschlüssel“. Mit 224 Punkten errang schließlich das siebenköpfige „Palatschinkenpack“-Team, das 33 Schatzrouten absolvierte, den 1. Platz vor dem fünfköpfigen Team „Notenschlüssel“ mit 220 Punkten bzw. 32 Schatzrouten. Auf dem 3. Platz landete das von BJM Arthur Longin koordinierte Team „The Invicibles“ aus der Region Voitsberg/Deutschlandsberg.

Ermöglicht und finanziert wurde die diesjährige Schatzsuche durch das grenzüberschreitende EU-Projekt Healthy Region und das Land Steiermark, Landesjugendreferat.

Mehr Information zu Catch-it – Die steirische Schatzsuche 2011 finden Sie unter www.catch-it.at


Contact: Margit BRAUN

Downloads:
Platz 1 - Team Palatschinkenpack, Hartberg / Weiz
Platz 2 - Team Notenschlüssel, Leibnitz / Radkersburg
Platz 3 - Team The Invicibles, Voitsberg / Deutschlandsberg
Catch-it – Die steirische Schatzsuche 2011  
  BIOMASTER heißt Sie herzlich willkommen!

BIOMASTER ist noch jung und wir laden Sie herzlich dazu ein, uns durch die gesamte Projektlaufzeit von Mai 2011 bis April 2014 zu begleiten! Mit BIOMASTER versuchen wir, das Wissen um Biomethan an Interessierte weiterzugeben, um einen offenen Dialog zu fördern.

BIOMASTER steht im Zeichen des "waste-to-wheel" Ansatzes, einer Partnerschaft, die einerseits Netzwerke auf lokaler Ebene zu etablieren versucht, und andererseits das Potenzial der Herstellung, der Verwendung und Verteilung von Biomethan untersuchen wird. Hier wird besonderes Augenmerk auf die rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen gelegt. Ein wichtiges Ziel von BIOMASTER ist die Einspeisung von Biomethan in das Biogasnetz.

Für weitere Informationen, würden wir uns freuen, Sie auf unserer Webseite begrüssen zu dürfen www.biomaster-project.eu

Contact: Fred DOTTER
BIOMASTER heißt Sie herzlich willkommen!  
  Cyclelogistics: Gütertransport per Rad

"CycleLogistics" erarbeitet neue Möglichkeiten, den städtischen Güterverkehr statt mit dem Pkw oder Lkw mit dem Fahrrad kosteneffizienter und umwelt- verträglicher abzuwicklen.

Vom 16. - 20. Mai hat in Kopenhagen das Kick-off Meeting für „Cyclelogistics“ stattgefunden. Cyclelogistics wird von der FGM koordiniert und ist ein Projekt im Rahmen des Intelligent Energy Europe Programms der EU. Es läuft von Mai 2011 - Mai 2014 und bringt Partner aus dem gesamten europäischen Raum zusammen um an der Zukunft des Gütertransports mit dem Rad zu arbeiten. Kopenhagen als Austragungsort des Kick-off Meetings weist mit mehr als 35.000 „Cargo Bikes“ die Vorreiterrolle der Dänen beim Güterverkehr mit dem Fahrrad auf.
Das Projektziel ist den Transport von leichten Gütern (der insgesamt 34% - 42% von allen Fahrten im städtischen Bereich ausmacht) vom Auto (bzw. LKW) auf das Rad zu verlagern. Dieses Ziel soll durch die Einbindung von Experten aus der Güterverkehrsbranche und durch die Aufnahme des Themas in die städtische Verkehrspolitik erreicht werden. Ein wichtiger Bestandteil ist natürlich auch die Motivation von Privatpersonen, das Rad für Transportzwecke zu verwenden.
Cyclelogistics: Gütertransport per Rad  
  MM und saisonal bedingte Verkehrsbelastungen

Die Konferenz zum Thema "Mobilitäts- management und saisonal bedingte Verkehrsbelastungen" findet vom 4. - 5. Oktober 2010 in Athen statt.

Der Fokus dieser Konferenz liegt auf Mobilitätsmaßnahmen, mit welchen saisonal bedingte Verkehrsspitzen bewältigt werden können. Zusätzlich dazu bietet sie die Möglichkeit, Ihr persönliches Expertennetzwerk im Bereich Mobilität zu verbessern.

* Tag 1 - Nachhaltiges Mobilitätsmanagementlösungen in Regionen mit saisonalen Verkehrsbelastungen
* Tag 2 - Mobilitätsmanagement: Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen

Weitere Informationen finden Sie unter www.epomm.eu.

Contact: Iris Pein
MM und saisonal bedingte Verkehrsbelastungen  
  Schnittstelle zwischen Verkehrsmodell und GIS

m Projekt VeGIS werden Konzepte und technische Lösungen für den Datenabgleich zwischen Verkehrs- modellen und Geographischen Informationssystemen (GIS) entwickelt.

Prüfroutinen tragen zur Verbesserung der Qualität verkehrsbezogener Daten für Verkehrsinformationssysteme ebenso wie für Verkehrsentwickungspläne und daraus entwickelter Fachpläne bei. Im Projekt wird eine Basis für einen kontinuierlich erweiterbaren und besser pflegbaren Datenbestand an Verkehrs- und Mobilitätsdaten gelegt.
Schnittstelle zwischen Verkehrsmodell und GIS  
  Leitfaden für hochwertigen ÖPNV

Im Rahmen des EU-Projekts PROCEED wurden Grundsätze für den erfolgreichen Betrieb und die Entwicklung eines qualitativ
hochwertigen Stadtbusverkehrs in Klein- und Mittelstädten in Europa entwickelt.

Eine detaillierte Analyse von Daten und Erfahrungen aus 67 kleinen und mittleren Städten in 24 europäischen Ländern hat zu einem besseren Verständnis der Erfolgsfaktoren und Hindernisse für einen effizienten und effektiven öffentlichen Busverkehr beigetragen. Auf der Grundlage der Ergebnisse dieser Analyse und basierend auf den Erkenntnissen früherer Studien und Projekte hat PROCEED Leitlinien für Planer, Verkehrsunternehmen und Entscheidungsträger zur Verbesserung der Qualität des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) entwickelt. Die Leitlinien schließen sämtliche Planungs- und Betriebsaspekte des ÖPNV ein und sind auf www.proceedproject.net kostenlos zugänglich.

Contact: Michaela KARGL
Leitfaden für hochwertigen ÖPNV  
  1.500 Grazer Kinder lernten im Kindergarten Radeln

Rund 1.500 Grazer Kinder aus 46 städtischen Kindergärten erlernten in den vergangenen Monaten das Radfahren und bekamen auch wertvolle Tipps über umweltfreundliche Wege zum Kindergarten.

Die Basis dafür lieferte ein von der städtischen Abteilung für Verkehrsplanung gemeinsam mit dem Jugendamt und der Forschungsgesellschaft Mobilität im Rahmen des EU Projektes LIFE CYCLE durchgeführtes Programm „Rad fahren leicht gemacht" an den städtischen Kindergärten. Dabei lernten nicht nur die rund 1.500 „Nachwuchs-Armstrongs" das Radeln, sondern Tausende Kinder und deren Eltern Wissenswertes über umweltfreundliche Wege zum und vom Kindergarten. Die kleinen „LaufradlerInnen" bekamen Urkunden, für die sie sich im wahrsten Sinne des Wortes abgestrampelt hatten.

Contact: Claus KÖLLINGER
1.500 Grazer Kinder lernten im Kindergarten Radeln  
  Einsatzkonzept für Pedelecs

Die FGM hat ein Mobilitäts- und Marketingskonzept für den Einsatz von Pedelecs im ländlichen Raum der Energieregion Weiz-Gleisdorf erstellt. Die Umsetzung dieses Konzepts hat eben gestartet. Die Bewohner der Energieregion Weiz-Gleisdorf fahren wenig mit dem Rad. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Erhebung der FGM.

Als Hindergründe werden angegeben:
  1. Landschaft zu hügelig
  2. Wege zu weit
  3. nicht verschwitzt ankommen zu wollen

  4. Pedelecs, Fahrräder mit elektrischer Tretkraftunterstützung, können diese Faktoren aus der Welt schaffen. Vize-Chair von Magna International, hat die Entwicklung erkannt. Er will mit der Produktion für Pedelec-Antriebe „die Mobilität neu erfinden“. Die FGM hat das Mobilitäts- und Marketing-Konzept dazu erstellt. Dieses zeigt, dass das Potenzial im Berufs- und Einkaufsverkehr enorm ist. 4 von 5 Pkw-Fahrten zur Arbeit dauern kürzer als 5 Minuten, für 2 von 3 Einkäufen reicht das Volumen eines Fahrradkorbes. Der erste Schritt des Konzepts ist bereits umgesetzt indem 100 Pedelecs an die Bürgermeister übergeben wurden. Diese agieren als Vorreiter. Gemeindebedienstete nutzen das Pedelec für ihre Dienstwege und die Bevölkerung kann die Räder zum Testen entlehnen


Contact: Karl REITER

Downloads:
E-Pedelec Broschüre
Einsatzkonzept für Pedelecs